NANOTECHNOLOGIE IM TIEFBAU

Ausgangssituation

Die tatsächlich angetroffenen Bodenverhältnisse am gegenständlichen Bauvorhaben sind aufgrund dessen Lage und der Vornutzung für eine Überbauung ohne vorherige Maßnahmen nicht geeignet. Geotechnische Voruntersuchen haben diese Gegebenheiten schon vorweg dargestellt. Daher wurde ein Bodenaustausch im großen Umfang beschlossen. Im Bereich der Verkehrsflächen (ca. 2.000qm) konnte auf den kostspieligen Bodenaustausch verzichtet werden und es wurde eine Bodenstabilisierung mit Nanoalps System Soil durchgeführt.

Die Stabilisierung der Böden unter den Gebäudeflächen hätte zusätzliche zeitintensive geotechnische Voruntersuchen benötigt, welche zu dem damaligen Stand der Bauausführung nicht tragbar waren.

Gründe für die Stabilisierung mit Nanotechnologie sind:

  • Erreichung der geforderten Traglasten (>45 MN/m2)

  • Verbesserung der Ökobilanz (CO2 Emissionen) durch Einsparung von LKW Transporten für den Bodenaustausch
  • Einsparung der Entsorgung von evtl. kontaminierten Böden
  • Reduzierung der Bauzeit
  • Ressourcenschonung
  • Reduzierung der Baukosten

Geotechnische Begleitung

Aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse wurde die GGU Gesellschaft für Grundbau und Unwelttechnik GmbH mit der Geologischen Begleitung beauftragt. Die GGU GmbH hat bereits langjährige Erfahrungen im Einsatz von Nanotechnologie. Nach der Entnahme von Bodenproben wurde eine Eignungsprüfung durchgeführt:

Projekt Details

AUFTRAGGEBER

Markt Markt Schwaben

AUFTRAGNEHMER

Bernegger GmbH / Panmax GmbH

AUSFÜHRUNG BODENSTABILISIERUNG

Bernegger GmbH

LIEFERANT NANOTECHNOLOGIE

Panmax GmbH

AUSFÜHRUNGSDATUM

11. Juni 2019

Projekt Galerie